| | Um Anglizismen wird hierzulande oft und manchmal heftig gestritten. Kein Wunder, dass der Verlag den zutreffenden, sachlichen Titel „Das Fremdwort im Deutschen“ mit der Abbildung eines Lemmas „Anglizismus“ garnierte. Wer allerdings von Peter Eisenberg Beurteilungen erwartet, ob es nun „korrekt“ sei, „Sinn machen“ oder dergleichen zu sagen, liegt falsch: Das Buch vermeidet konkrete Empfehlungen zum Sprachgebrauch und behandelt ausschließlich das, was auch der Titel besagt: aus anderen Sprachen entlehnte Wörter, nicht Wendungen oder grammatische Strukturen. [mehr]
Zur Datenerfassung für elektronische Manuskripte stellt MS Word noch immer das am häufigsten verwendete Programm dar. Damit aus Word-Dokumenten crossmediale Publikationen werden, müssen diese sauber und professionell formatiert sein. Das in der MedienEdition Welsch erschienene Büchlein von Susanne Franz vermittelt die dafür notwendigen Praktiken der Word-Formatierung. [mehr]
Kaum ein Forschungsgebiet produziert zurzeit so viele Schlagzeilen wie die Hirnforschung: mal skurril, mal erstaunlich, dann wieder eher banal, doch immer aufs Neue im Rampenlicht. Die Erforschung der etwa 100 Milliarden Neuronen und ihrer unzähligen, komplexen Verbindungen ist ebenso produktiv wie populär. Kein Wunder, dass auch die Stiftung Lesen sich des Themas annahm: „Was geschieht beim Lesen im Gehirn?“ [mehr]
Es ist ein Schlüsselthema, das uns in den kommenden Jahren noch intensiv beschäftigen wird. Die mit den aktuellen informationstechnologischen Entwicklungen einhergehenden Wandlungen und Umbrüche sind hochinteressant und sicher auch brisant. Wie „Internet & Co.“ unsere Erfahrungswirklichkeit – und uns selbst – zu ändern vermögen, lässt sich bislang wohl allenfalls erahnen. [mehr]
Das Geschäftsfeld Werbelektorat ist für unsereins eine abwechslungsreiche und – entsprechende Qualifikation vorausgesetzt – lukrative Alternative zum klassischen Verlagslektorat. Wer nicht nur reine Korrektorate anbietet, sollte daher mit den Begriffen und Arbeitsfeldern der Werbung hinreichend vertraut sein: ein Grund, sich ein Fachlexikon anzuschaffen. [mehr]
Seit 25 Jahren gibt der Uschtrin Verlag in München das Handbuch für Autorinnen und Autoren heraus. Pünktlich zu diesem Jubiläum ist nun die siebte, komplett überarbeitete Auflage erschienen: ein 700-Seiten-Wälzer, prall gefüllt mit allem, was man als Autor oder Autorin wissen muss. [mehr]
„Von Autoren, Büchern und Piraten“ steht auf dem Titelblatt von Detlef Bluhms kleiner Geschichte der Buchkultur. Meinen ersten Eindruck prägt jedoch das überdimensionierte, in jüngster Zeit inflationär auftretende Et-Zeichen, das auf dem Schutzumschlag und auf dem Buchrücken statt „und“ verwendet wird. Buchkultur und dann das? Ich rümpfe die Nase. Aber ich mache mir bewusst: Schutzumschläge sind Werbeträger, dienen ganz anderen Interessen, werden von Grafikern entworfen, und nicht immer hat der Autor ein Mitspracherecht. Also schiebe ich mein Vor-Urteil beiseite ... [mehr]
| | Je unüberlegter wir sprechen, umso mehr erkennen wir die gesellschaftlichen Strukturen an, die unsere Sprache widerspiegelt. In unserem Fall sind das gesellschaftliche Strukturen, die auch das Weibliche als nicht normal ausgrenzen und unsichtbar machen. Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch ruft uns das in ihren sprachkritischen Glossen unter dem Motto Deutsch auf Vorderfrau hartnäckig ins Bewusstsein. [mehr]
Immer mehr Verlage, aber auch neue und noch unbekannte Autoren setzen auf das E-Book. Mit den neuen Lesegeräten – E-Reader sowie Tablet-Computer – ist das E-Book für die Leser attraktiver geworden. Random House rechnet so für den amerikanischen Markt mit einem Marktanteil von 25 % im Jahr 2011 und bis zu 50 % in den folgenden Jahren – gemeint ist wohlgemerkt der Anteil an der Gesamtheit von Buchverkäufen! [mehr]
Diese – für gedruckte Bücher selbstverständliche – Tatsache gilt nach Überzeugung der amerikanischen Online-Publishing-Expertin Elizabeth Castro auch für E-Books. Sie zeigt Schritt für Schritt, wie ansprechende E-Books im EPUB-Format entstehen. [mehr]
Das Deutsche ist eine „flexible“ und „äußerst gastliche Sprache“. „Nicht umsonst fühlen sich die Fremdwörter bei uns so wohl.“ – Mit dieser sympathischen Charakterisierung des Deutschen wirbt Angeliki Ikonomidis in ihrem Buch dafür, Anglizismen im Deutschen nicht nur willkommen zu heißen, sondern auch unmissverständlich und richtig zu verwenden. [mehr]
Eine halbe Sekunde, so lange dauert es, bis wir als geübte Leser ein Wort erfassen. Welche Fülle an Prozessen sich in dieser kurzen Spanne vollzieht, führt die Autorin anhand einer Zeitleiste detailliert vor: vom Aktivieren sämtlicher Aufmerksamkeitsnetzwerke über das Erkennen und Abtasten eines Texts in Sakkaden und Fixationen bis zum Verknüpfen von Buchstaben mit Lauten und schließlich zum Abgleich mit dem gesamten individuellen Wortwissen. Eine Herkulesaufgabe, die wir spielend bewältigen. [mehr]
Dieses unsichtbare Wesen hat der Kommunikations- wissenschaftler Walter Hömberg erstmals empirisch in einer Studie untersucht. Sie betrachtet das Berufsbild, die Anforderungen an und Aufgaben von Lektoren in Buchverlagen und liefert Daten zu deren Ausbildung, Tätigkeitsbereichen und Selbstverständnis. [mehr]
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