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Ein unsichtbares Wesen: der Lektor

Dieses unsichtbare Wesen hat der Kommunikations- wissenschaftler Walter Hömberg erstmals empirisch in einer Studie untersucht. Sie betrachtet das Berufsbild, die Anforderungen an und Aufgaben von Lektoren in Buchverlagen und liefert Daten zu deren Ausbildung, Tätigkeitsbereichen und Selbstverständnis. [ mehr]
Dreieinhalb Jahrtausende Buchkultur genussvoll aufbereitet

„Von Autoren, Büchern und Piraten“ steht auf dem Titelblatt von Detlef Bluhms kleiner Geschichte der Buchkultur. Meinen ersten Eindruck prägt jedoch das überdimensionierte, in jüngster Zeit inflationär auftretende Et-Zeichen, das auf dem Schutzumschlag und auf dem Buchrücken statt „und“ verwendet wird. Buchkultur und dann das? Ich rümpfe die Nase. Aber ich mache mir bewusst: Schutzumschläge sind Werbeträger, dienen ganz anderen Interessen, werden von Grafikern entworfen, und nicht immer hat der Autor ein Mitspracherecht. Also schiebe ich mein Vor-Urteil beiseite ... [ mehr]
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Warum sich Fremdwörter in unserer Sprache so wohlfühlen

Das Deutsche ist eine „flexible“ und „äußerst gastliche Sprache“. „Nicht umsonst fühlen sich die Fremdwörter bei uns so wohl.“ – Mit dieser sympathischen Charakterisierung des Deutschen wirbt Angeliki Ikonomidis in ihrem Buch dafür, Anglizismen im Deutschen nicht nur willkommen zu heißen, sondern auch unmissverständlich und richtig zu verwenden. [ mehr]
Fünfhundert Millisekunden für ein Wort

Eine halbe Sekunde, so lange dauert es, bis wir als geübte Leser ein Wort erfassen. Welche Fülle an Prozessen sich in dieser kurzen Spanne vollzieht, führt die Autorin anhand einer Zeitleiste detailliert vor: vom Aktivieren sämtlicher Aufmerksamkeitsnetzwerke über das Erkennen und Abtasten eines Texts in Sakkaden und Fixationen bis zum Verknüpfen von Buchstaben mit Lauten und schließlich zum Abgleich mit dem gesamten individuellen Wortwissen. Eine Herkulesaufgabe, die wir spielend bewältigen. [ mehr]
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