Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL)

 

LiteraturArchiv

Warum sich Fremdwörter in unserer Sprache so wohlfühlen

Das Deutsche ist eine „flexible“ und „äußerst gastliche Sprache“. „Nicht umsonst fühlen sich die Fremdwörter bei uns so wohl.“ – Mit dieser sympathischen Charakterisierung des Deutschen wirbt Angeliki Ikonomidis in ihrem Buch dafür, Anglizismen im Deutschen nicht nur willkommen zu heißen, sondern auch unmissverständlich und richtig zu verwenden. [mehr]

Ein Füllhorn an Informationen, das keine Wünsche offen lässt

Seit 25 Jahren gibt der Uschtrin Verlag in München das Handbuch für Autorinnen und Autoren heraus. Pünktlich zu diesem Jubiläum ist nun die siebte, komplett überarbeitete Auflage erschienen: ein 700-Seiten-Wälzer, prall gefüllt mit allem, was man als Autor oder Autorin wissen muss. [mehr]

Ein unsichtbares Wesen: der Lektor

Dieses unsichtbare Wesen hat der Kommunikations- wissenschaftler Walter Hömberg erstmals empirisch in einer Studie untersucht. Sie betrachtet das Berufsbild, die Anforderungen an und Aufgaben von Lektoren in Buchverlagen und liefert Daten zu deren Ausbildung, Tätigkeitsbereichen und Selbstverständnis. [mehr]

Was macht einen Bücherwurm zum erfolgreichen Lektor?

Mag sich so manch literaturwissenschaftlich gebildeter Büchernarr fragen, bevor er ins nächste Kapitel seines Romans abtaucht, anstatt endlich zum Telefon zu greifen. Das „Handbuch für Lektoren und Redakteure“, das 2008 unter dem Titel Bücher machen beim Bramann Verlag erschienen ist, greift ihm in dieser schwierigen Phase unter die Arme. [mehr]

Genial: alle Standardvarianten des Deutschen

Das 2004 erschienene Variantenwörterbuch des Deutschen ist ein Qualitätsbestseller ganz nach dem Geschmack von Lektor(inn)en: In einem Monat war die 1. Auflage von 2500 Exemplaren verkauft! Kein Wunder, denn für 29,95 € bekommt man in Broschur und alphabetisch ca. 12000 Wörter und Wendungen erklärt, die nach Verbreitung, Bedeutung und Gebrauch in den diversen Sprachstandards Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, Liechtensteins, Luxemburgs, Ostbelgiens und Südtirols deutlich voneinander abweichen. Erstaunen, Lesevergnügen, Lernen pur von Wort zu Wort! [mehr]

Idealismus vermeidet Krise des Lektorats?

Nicht immer einfach und in jedem einzelnen Fall anders gestaltete sich der Berufseinstieg und die weitere Tätigkeit von zehn Lektorinnen und Lektoren, deren Aufsätze in diesem Band versammelt sind. Dieter Wellershoff macht den Beginn; VFLL-Kollegin Momo Evers kommt ebenso zu Wort wie Herausgeber Gunther Nickel. [mehr]

Fünfhundert Millisekunden für ein Wort

Eine halbe Sekunde, so lange dauert es, bis wir als geübte Leser ein Wort erfassen. Welche Fülle an Prozessen sich in dieser kurzen Spanne vollzieht, führt die Autorin anhand einer Zeitleiste detailliert vor: vom Aktivieren sämtlicher Aufmerksamkeitsnetzwerke über das Erkennen und Abtasten eines Texts in Sakkaden und Fixationen bis zum Verknüpfen von Buchstaben mit Lauten und schließlich zum Abgleich mit dem gesamten individuellen Wortwissen. Eine Herkulesaufgabe, die wir spielend bewältigen. [mehr]

Dreieinhalb Jahrtausende Buchkultur genussvoll aufbereitet

„Von Autoren, Büchern und Piraten“ steht auf dem Titelblatt von Detlef Bluhms kleiner Geschichte der Buchkultur. Meinen ersten Eindruck prägt jedoch das überdimensionierte, in jüngster Zeit inflationär auftretende Et-Zeichen, das auf dem Schutzumschlag und auf dem Buchrücken statt „und“ verwendet wird. Buchkultur und dann das? Ich rümpfe die Nase. Aber ich mache mir bewusst: Schutzumschläge sind Werbeträger, dienen ganz anderen Interessen, werden von Grafikern entworfen, und nicht immer hat der Autor ein Mitspracherecht. Also schiebe ich mein Vor-Urteil beiseite ... [mehr]

Buchdruck, Schießpulver und die Magnetnadel

Diese drei mechanischen Erfindungen veränderten nach Francis Bacon „den ganzen Zustand der Dinge in der Welt“. Die Erfindung des Buchdrucks änderte nicht nur einige Dinge in der Welt, sondern brachte auch eine ganze Branche hervor: die der „Bücher und Büchermacher“. Deren Arbeitswelt, Organisation und Struktur ist Thema des gleichnamigen Standardwerkes, das nun in einer neu bearbeiteten Auflage vorliegt. [mehr]

Kleines Praktikum für Urheber- und Verlagsrecht

Hat ein juristischer Fachverlag auch etwas für Nichtjuristen zu bieten? Er hat! Zu Recht behauptet der Verlag C.H. Beck, dass Ludwig Delp mit seinem Werk eine „leicht verständliche Einführung zum Urheber- und Verlagsrecht für den juristischen Laien“ geschrieben habe. Das Buch, das sich besonders an Buchhändler und Verleger richtet, ist auch für Autoren und Lektoren ein absolutes Muss im Bücherregal. [mehr]

Umfassendes Grundlagenwerk zur deutschen Orthographie

Zugegeben, es braucht schon eine ziemlich spezielle Leidenschaft, um sich einem Werk zuzuwenden, das eine „umfassende sprachwissenschaftliche Gesamtdarstellung der deutschen Orthographie“ (Klappentext) bietet. Aber wo diese Leidenschaft ein wenig glimmt, da vermag das vorliegende Werk doch die eine oder andere Flamme zu entzünden. [mehr]