Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL)

 

Microsoft Office

Microsoft Office ist das Programmpaket, das als technisches Handwerkszeug im Lektorat eine überragende Rolle spielt. Schaut man sich die Einzelteile des Pakets an – Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote, um die wichtigsten zu nennen –, so sticht Word deutlich hervor. Ohne dieses Textverarbeitungsprogramm könnten Lektorinnen und Lektoren heute nicht mehr professionell arbeiten. Es ist der Industriestandard und seine Nutzung erwarten die meisten unserer Kunden. Excel kommt im Lektorat aufgrund seiner Vielseitigkeit ebenfalls häufig zum Einsatz: Ob es um eigene Kalkulationen, die Verwaltung der Kundenadressen oder – oft in Zusammenarbeit mit dem Kunden – um aufwändige Projektverwaltungen geht: Viele Lektorinnen und Lektoren scheuen es nicht, die Hürde der Abstraktheit, die Excel in den Weg legt, zu überwinden und werden zu kleinen Tabellenkalkulationsexperten.

PowerPoint findet im Lektoratsalltag häufiger Verwendung, als man zunächst annehmen könnte. Nicht selten geht es darum, Vortragsfolien so zu bearbeiten, dass sie veröffentlicht werden können. Daneben verwenden Autorinnen und Autoren gern PowerPoint als reines Grafikprogramm und wünschen sich von den Lektorinnen und Lektoren, dass diese sich grafisch betätigen. Da die meisten in der Verlagswelt Tätigen ein gewisses grafisches Gespür mitbringen oder sich angeeignet haben und da Optik und Inhalt oft dicht beieinanderliegen, ist auch die Grafikeraufgabe (zumindest auf dem Niveau von PowerPoint) für uns durchaus lösbar.

Die Programmteile Outlook (Mailprogramm) und OneNote (Notizenprogramm) können als Beiwerk betrachtet werden, das sich gut durch Alternativen der Konkurrenz von Microsoft ersetzen lässt.

Walter Greulich, www.publishing-and-more.de

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